Sehenswertes





  • Pöhlberg


  • Der Pöhlberg ist der eigentliche "Hausberg" Annabergs.
    Mit einer Höhe von 832 Metern über NN ist er einer der
    höheren Basaltberge im Oberen Erzgebirge. Auf seinem Plateau
    erhebt sich ein Aussichtsturm, der 1897 eingeweiht wurde.
    Da sowohl der Turm als auch das Hotel Mitte der 90er Jahre
    restauriert wurden,erfüllen Sie heute alle nur gestellten
    Anforderungen.
    Von ihm aus bietet sich ein herrlicher Rundblick über das Gebirge,
    auf die umliegenden Dörfer Schönfeld, Königswalde und Mildenau
    sowie zum Kamm des Erzgebirges mit Fichtel- und Keilberg.
    Vor allem zum Pfingstfest und zu Himmelfahrt ist der Berg
    ein beliebtes Ausflugsziel, natürlich auch zu jeder Jahreszeit.
    Der Pöhlberg ist in einer Stunde vom Marktplatz (600 m) aus bei
    stetigem Anstieg zu erreichen.
    Der kürzeste Weg zum Plateau führt über die Zufahrtsstraße.
    Etwas länger und zum Teil steiler, dafür ohne Autolärm
    und -abgase, ist der Aufstieg über den Rundgang und die Oststraße.
    Für jeden Besucher bietet der Pöhlberg etwas.
    An seinem Fuß lädt ein großer Spielplatz ein.
    Gleich daneben können einheimische Wildtiere beobachtet werden.
    Sie leben in Gehegen, die ihren natürlichen Bedingungen nach
    Möglichkeit nachgestaltet wurden.





  • Butterfässer

    Die sogenannten Butterfässer an der Pöhlbergauffahrt sind ein
    imposantes Gebilde aus Basalt und zeugen von der erdgeschichtlichen
    Entwicklung und der Entstehung unseres Gebirges.
    Massive Heckenraine an der Ostseite des Berges weisen eine
    Terrassenstruktur auf und sind in dieser Form im Gebirge einmalig.
    Eine Besonderheit ist ihnen allen gemeinsam.
    Sie sind vulkanischenUrsprungs und zeigen in gewaltigen
    freiliegenden Basaltwänden interessante Formationen,
    die beim Scheibenberg 'Orgelpfeifen' und beimPöhlberg
    'Butterfässer' genannt werden.
    Der Betrachter steht begeistert und staunend vor diesen Werken
    der Natur. Bereits 1939 stellte man die Berge unter Naturschutz.
    Bis dahin betriebener Gesteinsabbau wurde beendet,
    so daß abgesehen von der Verwitterung die Berge ihr Aussehen
    bewahrten. Sowohl zu Fuß über mäßige Anstiege als auch
    mit Fahrzeug sind die Berge zu erreichen.




  • ST. Annenkirche


  • Diese beeindruckende Hallenkirche der Spätgotik mit ihrem
    schönen Portal wurde in den Jahren 1499 bis 1525
    von Konrad Pflüger, Peter von Pirna und Jakob Heilmann
    nacheinander erbaut.
    Der von blütenförmigen Schlingrippengewölben bespannte
    prachtvolle Innenraum birgt wertvolle Kunstschätze.
    Dazu gehören die Kanzel aus der Werkstatt des Bildhauers
    Franz Maidburg, an der ein Bergmann vor Ort dargestellt ist
    und der sogenannte Annaberger Bergaltar,
    welcher von einem unbekannten Freiberger Schnitzer
    und dem Maler Hans Hesse geschaffen wurde.
    Auf dem Tafelbild an der Rückwand des Bergaltars ist
    die Legende um den Silberfund am Schreckenberg dargestellt.
    Der aus dem Franziskanerkloster umgesetzte Taufstein
    und die "Schöne Tür" sind Werke von Hans Witten.
    Heute gehören Gruppenführungen und musikalischen Veranstaltungen,
    so auch Orgelkonzerte auf der rekonstruierten
    und restaurierten Walcker-Orgel, zum ständigen kulturellen Angebot
    des Gotteshauses. Möglich sind auch Turmbesichtigungen,
    zumal die Türmerwohnung in der St. Annenkirche seit geraumer Zeit
    auch wieder bewohnt ist.
    Link





  • Annaberger KÄT - Größtes Volksfest des Erzgebirges


  • Ein unvergeßlicher Höhepunkt im Leben der Stadt ist die "KÄT",
    die zwei Wochen nach Pfingsten beginnt.
    Sie ist das größte Volksfest, die Wies´n des Erzgebirges,
    das seit nunmehr fast fünf Jahrhunderten in der Bergstadt
    alljährlich neun Tage lang stattfindet. High-Tech-Fahrgeschäfte,
    Shows, Vergnügungscenter, Bierzelte und ein buntes kulinarisches
    Angebot sorgen dafür, daß jeder auf seine Kosten kommt.
    Die staatliche Besucherzahl von fast 300.000 Gästen pro Jahr
    zeugt von der überaus großen Resonanz des Festes.
    Inzwischen gehört die "KÄT" zu den zehn größten Volksfesten
    in ganz Deutschland und ist als Geheimtip bei Schaustellern
    und Gästen bekannt. Die "KÄT" nicht gesehen zu haben,
    heißt Annaberg-Buchholz nicht erlebt zu haben.
    Die Entstehungsgeschichte reicht ins Jahr 1519 zurück,
    als Herzog Georg der Bärtige, der Kurfürst der albertinischen
    Lande des Hauses Wettin, den Annaberger Friedhof
    mit "heiliger Erde" vom "Campo Santo" in Rom weihen ließ
    und damit eine Wallfahrt nach Annaberg ins Leben rief.





  • Annaberger Weihnachtsmarkt


  • Unsere Berg und Adam-Ries-Stadt blickt mit dem Weihnachtsmarkt
    auf eine Tradition zurück, deren Ursprung am Anfang
    des 16. Jahrhunderts liegt. Erleben Sie einen echten
    erzgebirgischen Weihnachtsmarkt und das typische Flair,
    das von einer festlich geschmückten Stadt
    im Lichterglanz ausgeht.
    Ein reichhaltiges Angebot an erzgebirgischer Volkskunst,
    seien es Räuchermänner, Nußknacker oder Schwibbögen sowie
    original Annaberger Klöppelspitzen, erwartet Sie.
    Regionaltypische Erzeugnisse, wie obererzgebirgische Posamenten,
    original Annaberger Weihnachtssterne oder Annaberger Stollen,
    werden von einheimischen Firmen präsentiert.
    Einen vielbesuchten Höhepunkt bildet in jedem Jahr
    die Bergparade, die zum Abschluß des Annaberger
    Weihnachtsmarktes bergmännische Traditionsvereine
    aus allen Bergbauregionen der Bundesrepublik vereint
    und stets Zehntausende in ihren Bann zieht.